Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments sind bei der Herstellung von Lebensmitteln allgemeine und spezifische Hygienevorschriften einzuhalten. Darin heißt es unter anderem, dass Betriebsstätten, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird, so angelegt, konzipiert, gebaut, gelegen und bemessen sein müssen, dass eine angemessene Instandhaltung, Reinigung und/oder Desinfektion möglich ist und aerogene Kontaminationen vermieden oder auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
Staub entsteht in vielen Bereichen der Lebensmittelherstellung:
- Knet- und Mischmaschinen
Besonders bei Beginn des Mischvorganges treten sehr hohe Staubkonzentrationen auf. Der dabei freigesetzte Feinstaub verteilt sich gleichmäßig im Raum. - Einstauben von Arbeitsflächen und Formen
Bereits nach kurzer Zeit beginnt sich der Feinstaub im Raum zu verteilen und bleibt sehr lange in der Luft. - Förderbänder und Beförderungseinrichtungen
Rückstände und Abrieb sorgen für eine zusätzliche Staubbelastung - Bei Dosierungseinrichtungen und Silos tritt Feinstaub in die Luft
- Sonstige Feinstaub- kontaminierte Gegenstände
Der daran haftende Feinstaub wird freigesetzt und schwebt lange Zeit in der Luft. - Reinigung
Beim Kehren und Fegen an Anlagen und Arbeitsplätzen - Stäube beim Verpacken
Beim automatisierten oder manuellen Verpacken können Stäube durch z.B. Abrieb entstehen - Bürsten, Maschinen und rotierende Teile
Was tun?
Die Abhilfe kann nur durch eine gute Absaugung direkt an der Entstehungsstelle erfolgen. Sobald Staub entsteht, muss dieser sogleich abgesaugt werden. In den modernen Produktionsbetrieben der Lebensmittelindustrie sind Absauganlagen sehr wichtige Werkzeuge, um Arbeitsbereiche, Anlagen und die produzierten Lebensmittel sauber zu halten.
Die Lösung:
Absauganlagen aus dem Hause Dustcontrol gewährleisten und erfüllen die strengsten Hygiene-voraussetzungen namhafter Lebensmittelhersteller weltweit. Dabei geht es nicht nur um das Zertifikat „Good For Food", sondern auch um Migrationsverhalten von Werkstoffen, Sicherheit gegen elektrostatische Aufladung, Detektierbarkeit, Autoklavierbarkeit, sowie eine individuelle Farbkodierung der Ausrüstung.